Gruppenunterricht

Alle Infos zum zweijährigen Kurs

Uns ist es ausgesprochen wichtig, dass die Themen, die wir im Unterricht besprechen nicht nur auswendig gelernt, sondern auch verstanden werden. Jeder Schüler muss die Möglichkeit haben Fragen zu stellen. Es fällt vielen Menschen schwer innerhalb einer großen Gruppe frei und unbefangen zu reden. Daher haben wir uns dafür entschieden, in kleinen Gruppen bis maximal 6-7 Schülern Unterricht zu geben. Sehr schnell verliert man hier die Scheu und lernt sich schnell kennen. 

Der Unterricht findet einmal wöchentlich für jeweils 5 Stunden statt und erstreckt sich über zwei Jahre. Wir nutzen sowohl moderne Medien als auch ein schuleigenes Skript. Obwohl dieses ausgesprochen umfangreich ist müssen die Schüler dies nicht extra bezahlen. Wir sind davon überzeugt, dass eine schöne Atmosphäre zum Lernerfolg beiträgt. Daher sind immer Kaffee und Süßigkeiten vorhanden. 

Der Unterricht ist immer wie folgt strukturiert: Zunächst besprechen wir die Anatomie eines Organs, Anamnese,  betreffende Diagnosemöglichkeiten und schließlich die Krankheitsbilder. Im Anschluss daran folgt ein Test. Dieser ist schon im Hinblick auf die schriftliche Prüfung mit multiple choice Fragen ausgestattet. Beendet wird ein Thema mit der körperlichen Untersuchung. Das heißt nach jedem Thema gibt es praktische Übungen. Es geht nicht darum nur Fakten zu vermitteln, sondern es ist ausgesprochen wichtig, dass die Schüler Zusammenhänge verstehen. Auch wenn die Organsysteme zunächst einzeln besprochen werden muss am Ende der Ausbildung klar sein, warum eine Nierenerkrankung zum Bluthochdruck führen kann. 

Ebenso wichtig und unerlässlich ist das Üben einer ordentlichen Anamnese. Sowohl für die mündliche Prüfung als auch für die spätere Praxis ist sie das A und O. Selten kommen Patienten mit der fertigen Diagnose zu uns, sodass wir uns durch gezieltes und ausführliches Erfragen der Symptome einhergehend mit einer vernünftigen Untersuchung und ggf. anschließender Blutabnahme ein Bild machen können. 

Während der Ausbildung werden Grundzüge der Naturheilkunde vermittelt. Fachspezifische Weiterbildungen wie z.B. Ostheopathie, Homöopathie, Akupunktur, oder Dorntherapie sollten je nach Interesse des Schüles besucht werden.